Wärmebildkamera & Nachtsichtgerät

Die besten Wärmebildkameras und Nachsichtgeräte für die Jagd Test & Vergleich


Nachtsichtgeräte oder auch Wärmebildkameras eignen sich hervorragend zum Ansprechen und der Nachsuche des Wildes. Mit der rasanten Entwicklung der Technik, gab es speziell im Bereich Nachtsichtgeräte vieles an Erneuerungen an nützliche Funktionen, um die Reviererkundung noch einfacher zu machen. Beispielsweise wäre es vor 10 Jahren noch undenkbar gewesen, Drohnen mit Wärmebilkamera per App zu steuern und heute kann sich sogar der Durchschnittsjäger mit solch einer Technik ausstatten. Nichtsdestotrotz sind günstige Wärmebildkameras nicht unbedingt einfach zu finden (speziell Erfahrungsberichte und Tests) und es wird deswegen auch oft gerne zu gebrauchten bzw. angemieteten Produkten zurückgegriffen.

Dieser Artikel dient in erster Linie dazu, die wichtigsten Informationen vor dem Kauf bereitzustellen. Weiters inkludiert ist ein Vergleich verschiedener Marken wie Jahnke, Pulsar, Flir ect. und weiters Erfahrungsberichte/Tests. Viel Spaß beim Lesen. 🙂

Wärmebildkameras und Nachsichtgeräte Empfehlungen Schnellüberblick

Anmerkung: Amazon erlaubt leider das Anzeigen von Preisen in diesem Fall nicht, deswegen sind wir das ganze mithilfe von Euro Symbolen umgangen. „€“ bedutet, dass der Preis einstellig ist, „€€“ bedeutet zweistellig und „€€€“ dreistellig. Wenn es Nahe an der Grenze ist haben wir zusätzlich noch ein Plus oder Minus Symbol hinzugefügt.

 

Wärmebildkameras von „günstig“ bis etwas teurer


 


Nachsichtgeräte Empfehlungen


 

Inhaltsverzeichnis

Nachsichtgerät oder doch eine Wärmebildkamera?

Da es sich hierbei um zwei unterschiedliche Arten von Geräten handelt, sollte man vor dem Kauf defintiv auch über die Unterschiede in der Technik und Anwendung bescheid wissen. Was bedeutet das? Zuallererst sollten Sie sich im klaren darüber sein, für was sie das gute Stück im Endeffekt verwenden wollen. Abhängig davon, lässt sich ein Fehlkauf verhindern und die Jagdhilfe auch optimal nutzen. Hier eine kleine Übersicht zu den wichtigsten Vor- und Nachteilen.

Wärmebildkamera

Vorteile

  • Die größten Vorteile einer Wärmebildkamera liegen unserer Meinung nach im Bereich Sichverhältnisse und Distanz. Speziell bei weiten Distanzen und besonders schlechten Sichtverhältnissen durch Regen oder Nebel, bewehrt sich erfahrungsgemäß immer eine Wärmekamera.
  • Bei fast jeder WBK(=Wärmebildkamera) wird das Bild digital verarbeitet und es steht ein Videoausgang zur Verfügung. Und was bringt das? Mit Hilfe dieser Technik, lässt sich die ganze Aufnahme mitschneiden (bei modernen Geräten sogar über WIFI) und sich für später abspeichern. Diese Aufnahme kann dann den Freunden gezeigt werden oder sogar wo hochgeladen werden.
  • Ist als Unterstützung bei der „Nachsuche“, sehr gut einsetzbar. Auch bei Tag lässt sich das Gerät hier gut verwenden, allerdings nicht unbedingt als kompletten Ersatz eines Jagdhunes, sondern eher als Unterstützung.

Nachteile

  • Wie der Name schon sagt, ist eine Wärmebildkamera auf einen Unterschied bei der Temperatur angewiesen. Aus diesem Grund ist das Gerät bei der Verwendung als Orientierungshilfe beim Angehen des Sitzes im dunkels, nicht geeignet.
  • Nicht für eine legale Nachtjagd (Montage direkt auf der Waffe) erlaubt.

Nachsichtgerät

Vorteile

  • Das Anwendungsspektrum ist sehr breit und Nachtsichtgeräte können prinzipiell sehr universell eingesetzt werden.
  • Im Unterschied zur Wärmebildkamera nicht auf Temperaturunterschied angewiesen.
  • Bei schlechten Bedingungen gibt es die Möglichkeit, auf einen Infarot Aufheller zurückgreifen.

Nachteile

  • Weitaus schlechtere Erkennung bei weiten Distanzen.
  • Selbes gilt auch für schlechte Sichtverhältnisse durch Regen oder Nebel.

Wärmebildkamera Marken

Wie bei anderen Sachen auch, ist es nicht immer sinnvoll ein Produkt ausschließlich aufgrund der Marke zu kaufen.

Allerdings kann es durchaus von Nutzen sein, einen kleinen Überblick über den aktuellen Markt und Herstellern von Nachsichtgeräten und Wärmebildkameras zu haben.

Aus unserer Sicht hat man speziell bei erfahrenen und bekannten Hersteller den Vorteil, dass dessen Produkte schon mehrere Generationen durchlebt haben und dadurch der eine oder andere Fehler ausgebessert wurde. Weiters hat man beim Kauf von beispielsweise Flir Wärmebildkameras oder einem Nachsichtgerät von Jahnke den Vorteil, dass diese im Gegensatz zu No-name Produkten, auch nach 5 Jahren noch einen guten Restwert beim Verkauf haben. :

Minox

DeutschlandMit Firmensitz in Wetzlar, arbeiten heute nur noch rund 30 Mitarbeiter(früher teilweise 1000) überwiegend an der Produktion und Entwicklung von Produkten im Bereich Jagd. Ursprünglich großer Hersteller von Kameras.

Liemke

Ursprünglich großer Anbieter von Wärmebildoptiken und seit 2014 werden auch unter ihrer Eigenmarke Produkte vertrieben.

Hersteller/Marke Land Notiz
Flir
U.S.A Der wahrscheinlich weltgrößte Hersteller im Bereich Wärmebildkameras, sowohl im privaten Bereich als auch auf staatlicher Ebene .
Jahnke
Deutschland Spezialisiert im Bereich Nachtsichttechnik mit Sitz in Berlin.
Pulsar
Gehört zu Yukon Advanced Optics 1994 gegründet und hat heute über 800 Mitarbeiter in Litauen, Belarus, Russland, USA, China, Ukraine und noch viel mehr. Neben Wärmebildkameras und Nachtsichtgeräte auch spezialisiert unter anderem auf Ferngläser, Entfernungsmesser.
CML
Deutschland (Steht für Christina Menneking Luhden). Schwerpunkt Optik- und innovatives Jagdzubehör. Entwicklung und Vertrieb von Restlichtverstärker.

Wärmebildkameras und Nachsichtgeräte Test


Das angefügte Testvideo zeigt einen sehr guten Testbericht zu den folgenden 3 Modellen:

  • Liemke Keiler 19 Pro
  • Liemke Sperber 35
  • Guide IR1510

Besonders gut ist hier der direkte Vergleich der Aufnahmen zu sehen. Es werden nämlich zwei unterschiedliche Markierungen (Stecklinge) im Abstand von 30m und 100m aufgestellt. Anschließend sieht man einen perfekten Vergleich der unterschiedlichen Aufnahmen. Unserer Meinung nach, sind alle drei Modelle prinzipiell zweckerfüllend, allerdings muss man auch sagen, dass speziell im oberen Preissegment, das Bild eine deutlich schönere Auflösung bietet.

Flir Scout TK Test

Flir Scout TK Test
Flir Scout TK

Die Flir Scout TK gehört zwar defintiv noch in den Einstigerbereich bzw. zu den günstigeren Modellen, leistet für den Preis aber so eingies an Technik. Im Gegensatz zu nicht unbedingt praxistauglichen Handy-Gadgets, ist dieses Modell tatsächlich gut in bei der Jagd einsetzbar.

Produktinformationen und Technische Daten

Sichtfeld: 20 Grad x 16 Grad

Auflösung 160 × 120 VOx-Mikrobolometer
Display: 640 x 480 Pixel / LCD-Qualität
Batterien: 1 Lithium-Ionen Batterie enthalten
Fotos und Videos aufzeichenbar
Abmessungen: 10,16 x 3,81 x 3,81 cm (L × B × H)
Gewicht: 170 Gramm
Akkulaufzeit: bis zu 5 Stunden

Testberichte

Vorteile

Tester beschreiben die Flir Scout TK oftmals als „perfekt für Einsteiger“. Dies liegt einerseits an dessen Handlichkeit (durch die kompakte Größe optimal zum Mitnehmen) und andererseits an den relativ günstigen Einsteigerpreis von unter 1000€. Nichtsdestotrotz, braucht sich diese Wärmebildkamera nicht zu verstecken. Speziell im Praxistest, wenn es beispielsweise nur darauf ankommt bei sehr schlechten Sichtverhältnissen (Dämmerung,Nebel) zwischen einem Wurzelteller und einer Sau unterscheiden zu können, kann hier das Gerät punkten.
Auch zur Reviererkundung (Abblasen bis max. 300m nach Wild) ist die Wärmebildkamera optimal geeignet. Die 1x Vergrößerung bietet hier einen ausreichend großen Bildbereich und kann durch die verschiedenen Zoom-Einstellung verfeinert werden. Weiters ist das Gerät laut Testberichten in der Bedienung sehr einsteigerfreundlich und verfügt über ein wetterfestes Design.

Nachteile

Dadurch, dass es sich hier um ein „Einsteigermodell“ handelt, stoßt die Wärmekamera logischerweise in den technischen Aspekten an ihre Grenzen. Dies bekommt man speziell beim „Ansehen“ über weitere Distanz (200m aufwärts) zu spüren. Zwar lässt sich defintiv noch eine Schätzung abgeben, allerdings ist aufgrund der geringen Auflösung eine sichere Erkennung nicht möglich.
Über dieses Problem wird allerdings nur bei großen Flächen berichtet, da hierfür die Wärmebildkamera einfach nicht konzipiert ist.

Fazit

Falls Sie auf der Suche nach einem perfekten Einsteigergerät, mit viel Leistung für realtiv wenig Geld suche, könnte die Flir Scout TK perfekt für Sie sein. In Sachen Leistung bietet sie alles an wichtigen Funktionen und Features, was man sich von einer Wärmebildkamera erwartet und teilweise noch mehr. Einzig, wenn Sie über ein relativ großes Revier verfügen und speziell Distanzen von über 300m eine Rolle spielen, ist von diesem Gerät abzuraten.

Liemke Wärmebildkamera Keiler 19 Pro Test

Im Gegensatz zur Flir Scout TK bietet die Keiler 19 Pro in Sachen Reichweite deutlich mehr. Mit bis zu 700m sollte Sachen wie Reviererkundung, Ansprechen oder nur ein kurzer Überprüfungsblick auch bei hohen Distanzen, kein Problem darstellen.
Allerdings macht sich das auch im Preis bemerkbar. Hier ist aber auch anzumerken, dass die Wärmekamera nicht mehr in die Kategorie „Einsteigermodell“ fällt.
Im oben verlinkten Video wird auch hervorgehoben, dass es von allen 3 Geräten, als einziges die Funktion einer Bildübertragung mittles WIFI bietet.
Dies erlaubt es Ihnen, eine Aufnahme auf bis zu 4 Android(Samsung, HTC, Huawei ect.) oder IOS(Iphone) zu streamen.

Produktinformationen und Technische Daten

Sichtfeld: 20 Grad x 16 Grad

Auflösung 160 × 120 VOx-Mikrobolometer
Reichweite: bis 700 m
Bildfrequenz: 1 Lithium-Ionen Batterie enthalten
Integrierte LED-Lampe: ja
Auflösung:: 384×288 Pixel VOx-Detektor
Display: 720 x 540 Pixel
Linsengröße: 19 mm athermal
Sehfeld: 19 x 14°
Zoom: 2-/ 4-fach
Farbmodi LED-Lampe: weiß/schwarz/rot/rainbow

Wärmebildkamera und Nachtsichtgerät gebraucht kaufen

Bei Anschaffungspreisen von teils über 1000€ ist das Thema Wärmebildkameras mieten bzw. ausleihen heiß diskutiert. Der große Vorteil ist offensichtlich. Man kann sich ohne Probleme das Gerät erstmal anschauen und herausfinden, ob es seinen Zweck erfüllt und es auch effektiv eingesetzt werden kann.

Nachteil ist allerdings, dass man um die Geräte auch wirklich optimal nutzen zu können, es eine gewisse Zeit dauert. Dies liegt an der teils nicht ganz so einfachen Handhabung. Aus diesem Grund sollte man, speziell wenn man plant das Gerät langfristig zu nutzen, einen Kauf in betracht ziehen.

Wo kann ich eine Wärmebildkamera ausleihen?

Die erste und wahrscheinlich einfachste Anlaufstelle zum Ausborgen eines Nachtsichtgerätes ist unserer Meinung nach immer, erstmal im Bekannten- und Freundeskreis nachfragen. Dies hat einerseits den Vorteil, dass man preislich wahrscheinlich am günstigsten aussteigt und andererseits die Möglichkeit einer kleinen Einschulung bietet. Falls man hier gegen eine Wand stoßt, wäre eine weitere Möglichkeit bei lokalen Firmen und Unternehmen nachzufragen. Diese verfügen oftmals über profesionelle bzw. Oberklassen Geräte, die allerdings kaum genutzt werden.

Die nächste Anlaufstelle ist der Baumarkt. Hier findet man meistens eine große Auswahl an Geräten nicht nur zum Kaufen, sondern auch zum Ausleihen. Weiters gibt es mittlerweile auch im Netz Anbieter, welche ein großes Sortiment an Wärmebildkameras online verleihen.

Wärmebildkamera gebraucht kaufen

Beim Gebrauchtmarkt sollte man auf jeden Fall auf eine beigelegte Rechnung achten. Ein vermeitliches Schnäppchen kann ohne Garantie dann schnell zu einen riesen Fehlkauf werden, wenn es nach kürzester Zeit (oder gleich beim Ankommen) nicht mehr funktioniert.

Ein Tipp auch für Neuwaren Käufer ist, trotzdem vorher den Gebrauchtwarenmarkt abchecken. Hier kann man gut erkennen, wie sich die Preise verschiedener Hersteller über die Jahre entwickeln. Sollte man dann irgendwann ein neues Nachtsichtgerät kaufen wollen, hat man die Möglichkeit das alte zu einem guten Preis zu verkaufen.

Jagd mit Nachtsichtgerät erlaubt?

Der teils sehr hohen Schwarzwild-Bestand, hat zur Folge, dass viele Jäger zu Nachtsichtgeräten greifen, um beispielsweise Schäden durch Wildschweine zu vermindern. Auf der einen Seite gilt diese Bejagungshilfe für viele als ein No-go und man wird speziell in traditionellen Stammrunden verpönt. Die andere Seite argumentiert oft damit, dass die hohe Population an Sauen, welche teils ganze Felder umackern, keine andere Wahl lässt, um das Problem im Griff zu bekomme. Deswegen stellt sich nun für viele stellt nun die Frage, ob diese Art des Jagens denn überhaupt legal ist?

Gesetzeslage

Um eine möglichst einfache Antwort zu geben: Wärmebildkameras oder Nachtsichtgeräte (als Vorsatzgerät) sind genau dann verboten, wenn disese direkt auf der Waffe montiert werden und somit als Zielhilfe verwendet werden. Anders sieht es beim Thema Ansprechen bzw. Nachsuche aus. Hier noch ein kleiner Auszug aus dem Bundesjagdgesetz und dem Waffengesetz, welcher genauere Informationen gibt was nun erlaubt ist und was nicht.

Jagdrecht: Das Bundesjagdgesetz verbietet beim Erlegen von Wild die Verwendung von Nachtzielgeräten, die einen Bildwandler oder eine elektronische Verstärkung besitzen und für Schusswaffen bestimmt sind (§ 19 Abs. 1 Nr. 5 a BJagdG). Ein etwaiger Verstoß ist bußgeldbewehrt. Die Untere Jagdbehörde kann das Verbot des § 19 Abs. 1 Nr. 5 a BJagdG durch Einzelanordnung aus besonderen Gründen einschränken (Art. 29 Abs. 5 Satz 2 i.V. m. Art. 49 Abs. 1 und 2, Art. 52 Abs. 3 BayJG).

Waffenrecht: Nach dem Waffengesetz (§ 2 Abs. 3 i.V. m. Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.2.4.2. WaffG) ist der Umgang mit für Schusswaffen bestimmten Nachtsichtgeräten und Nachtzielgeräten mit Montagevorrichtung für Schusswaffen sowie Nachtsichtvorsätze und Nachtsichtaufsätze für Zielhilfsmittel (z.B. Zielfernrohr), sofern die Gegenstände einen Bildwandler oder elektronische Verstärkung besitzen, verboten. Der Verstoß ist ein Straftatbestand.
Die o.g. Waffen sind jedoch keine Kriegswaffen nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz. Die Zulassung von Ausnahmen vom Umgangsverbot allgemein oder für den Einzelfall durch das BKA ist nach § 40 Abs. 4 Satz 1 WaffG auf Antrag möglich.

Welche Wärmebildkamera und welches Nachtsichtgerät für die Jagd?

Beim Jagen in der Nacht ist man ohne jeglicher Hilfestellung schnell verloren. Natürlich ersetzt eine Wärmebildkamera oder ein Nachsichtgerät kein Fernglas, allerdings ist es zur Unterstützung ein unglaublich nützliches Werkzeug.
Beim aller ersten Einsatz sind viele überrascht wie viel Wild tatsächlich im eigenen Revier vorhanden ist. Aber nun zur eigentlichen Frage, welche Wärmebildkamera ist die richtige bzw. was muss ich beim Kauf von einem Nachsichtgerät beachten?.
Hier pauschal eine Antwort zu geben und zu sagen, dass genau dieses Produkt, das optimale für jedermann sei geht leider nicht. Aus diesem Grund haben wir hier ein paar Kaufkriterien gelistet, welche Sie beim Kauf eventuell weiterhelfen könnten:

Kaufkriterien

  1. Nachsichtgerät oder Wärmebildkamera?: Als erster sollten Sie selber feststellen, welches Geräte am besten Ihre Ansprüche erfüllt. Hierfür gibt es weiter oben eine gute Übersicht über Vor- und Nachteile der beiden Geräte.
  2. Entfernung: Abhängig davon, unter welcher Entfernung Sie jagen bzw. später ein gut erkennbares Bild rauskommen sollte. Oft ist ein schlechteres Bild bei weiter Entfernung für die grobe Erkennung aber auch ausreichend. Hier muss man abhängig vom nächsten Punkt, abstriche machen oder tiefer in die Tasche greifen.
  3. Budget: Vernünftige Geräte gibt es sehr sehr grob gesagt ab 500€ und gehen teilweise bis zur 3000er Marke und noch viel höher. Nicht immer ist ein so teures Gerät sinnvoll. Allerdings punkten in der Oberklasse Hersteller mit teils sehr interessanten Features, wie beispielsweise einer Übertragung per App.
  4. Verwendungszweck:Soll das Gerät zur Nachsuche verwendet werden? In welcher Saison/Jahreszeit wird die Wärmebildkamera hauptsächlich verwendet? Gibt es im Revier häufig Nebel? – Fragen wie diese sollten Sie können vor dem Kauf sehr hilfreich sein, um einen Fehlkauf zu vermeiden.

Die Nachsuche mit eine Wärmebildkamera

Für viele Jäger ist eine Wärmebildkamera ein unverzichtbare Hilfestellung und schwärmen richtig davon. Speziell bei der „Nachsuche“ wird heute oftmals entweder in Kombination oder sogar als Alternative zum Jagdhund eine Wärmekamera verwendet. Allerdings ist unserer Ansicht nach dies wirklich nur sehr eingeschränkt möglich.
Ein Grund für die Entscheidung zur modernen Technik ist oftmals, dass die Anschaffung eines Jagdhundes einfach nicht möglich ist. Sei es aus zeitlichen Gründen oder auch aus ethischen Gründen (Angst davor, dass Tier könnte bei der Jagd verletzt werden).